hamsterrad
 mensch
Das Kapitalözän

dummgelaufen

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Niemand will das, aber alle tun es!

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Was steckt dahinter?

Treiben Tote die Lebenden an?



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Alles begann vor 2000 Jahren

Eine Philosophie kam in die Welt. Dreihundert Jahre später erkennen die Herrscher des Römischen Reiches, dass sich mit der Unterwürfigkeit dieser Philosophie ihr Volk leichter lenken lässt. Deshalb wird sie am 27. März 380 zur Staatsreligion erhoben. Später wird man diese Religion Christentum nennen.
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Symbolisches Startkapital ihrer Staatsreligion:   1  Euro.

Die Unterwürfigkeit ist auch die Garantie dafür, dass es in Folge niemand wagen wird, dieses in Zukunft ständig wachsende Kapital anzurühren. Und gegen die Ungläubigen wird aufgerüstet. Heute mehr denn je. Die Ungläubigen rüsten ebenfalls auf. Notwehr ist das bei denen.


Und dann geht das Römische Reich unter. Jedoch nur das Reich geht unter, nicht aber das Kapital seiner Religion. Dieses Kapital bleibt erhalten. Später übernimmt dieses Kapital das „Heilige Römische Reich“, dass sich als Nachfolger des Römischen Reiches sieht. Doch auch dieses Reich geht unter. Das Kapital seiner Religion bleibt jedoch weiterhin erhalten. Auch waren Teile sowohl des Römischen Reiches als auch des Heiligen Römischen Reiches bereits vor ihrem Untergang mit ihrer Religion verschmolzen und dessen Kapital sit dadurch ebenfalls in ihrer Religion erhalten geblieben. Und es ist im Laufe der Zeit zum größten Imperium aller Zeiten gewachsen.

Manche Historiker sind der Meinung, dass viele rechliche, wirschaftliche, politische und gesellschaftspolitische Struckturen des Römischen Reiches nie untergegangen sind, sondern noch heute zumindest teilweise aktiv sind



Wie groß ist das Kapital des größten Imperiums aller Zeiten heute und wem gehört es überhaupt?





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Wie hoch ist das Kapital des Imperiums heute?


Symbolisches Startkapital am 27. März 380 = 1 Euro

Die verzinste Wertsteigerung des jeweiligen Kapitals beträgt jährlich 1,3%
Zusätzlich vermehrt es sich durch ständig neue Aktivitäten jährlich um 2%       


Alle 100 Jahre halbiert sich das gesamte Kapital auf die Hälfte wegen Kriege gegen Andersdenkende, Abspaltungen, Revolutionen, politischen Umstürzen und sonstige Ereignisse.

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Frage:
Wie hoch ist das Kapital bis zum 1. Jänner 2019 angewachsen?

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Ein Mathematik-Professor gibt die Antwort:
.1 904 788 316 344 742 400,-- EURO
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Das sind ungefähr  1,9 Trillionen Euro

Aufgeteilt auf 7 Milliarden Menschen wären das
ungefähr 272 Millionen Euro pro Person.

Kaum zu glauben? Die Mathematik lügt jedoch nicht, auch ist sie nicht bestechlich
(siehe auch  z.B.: "Der Josefspfenning").
Insider vermuten sogar,
dass die Parameter (1 €, 1,3% + 2%) um einiges zu tief angesetzt sind ???


Eigentlich könnte man diese Summe gar nicht so rechnen, denn ein Großteil dieser Summe steckt in den internationalen Börsen als virtuelles Kapital (es werden gewaltig mehr Summen gehandelt, als Realität vorhanden ist). Und mit dem Terminhandel holt man sich auch noch das Kapital der zukünftigen Generationen ins Jetzt. 
Es gibt aber einen sehr guten Grund, auch dieses virtuelle Kapital in die Gesamtsumme mit hinein zu rechnen, denn dieses virtuelle Kapital ist noch wesentlich zerstörerischer als das reale Kapital. Und es schiebt an den internationalen Börsen gnadenlos an.
Das unüberschaubare global verflochtene Geflecht an Netzwerken des größten Imperiums aller Zeiten als der größte Shareholder und aggressivste Börsenspekulant der Welt.
 
Aber, wem gehört das Kapital des Imperiums eigentlich?


Agieren an den Börsen dieser Welt lediglich Marionetten
mit einem Kapital,
das ihnen gar nicht gehört?





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Wem gehört das wahnwitzigste Vermögen aller Zeiten?

   
Wem gehört z.B. das Melker Kreuz? 

melkerkreuzNehmen wir einmal an, dieses Kreuz gehört mir. Ich werde es verkaufen und ein Drittel des Erlöses im Kasino verspielen. Ein Drittel vertue ich mit Wein, Weib und Gesang. Mit dem Rest kaufe ich mir einen Holzhaufen und zünde ihn an. Kann irgendjemand etwas dagegen haben? Nein, niemand kann mich daran hindern, das zu tun, denn dieses Kreuz gehörte mir und damit ist auch dessen Erlös für mich beliebig verwendbar.

Oder, angenommen, dieses Kreuz gehört einer GmbH. Können die Gesellschafter dieser GmbH beschließen, dieses Kreuz zu verkaufen und den Erlös an die Gesellschafter (abzüglich der Steuern) auszuschütten und könnte irgendwer die Gesellschafter daran hindern, mit dem Erlös dasselbe zu tun wie ich? Nein, niemand könnte das verhindern. Alle handeln vollkommen korrekt. Alle können dasselbe machen wie ich.
Dasselbe gilt auch für alle anderen Gesellschaftsformen.        


Aber nehmen wir an, dass dieses Kreuz der Kirche gehört. Gibt es einen Menschen in der Kirche, der dasselbe machen könnte wie ich, nämlich das Kreuz zu verkaufen und den Erlös für sich selbst nach Belieben und uneingeschränkt verwenden könnte? Nein, so einen Menschen gibt es nicht, denn das Kapital der Kirche gehört keinem Menschen, es gehört einzig und alleine sich selber, seiner eigenen Tradition


Die Menschen in der Kirche können das Kreuz natürlich verkaufen, der Erlös bleibt jedoch in der Kirche. Auch können sie das Kreuz gegen etwas anderes eintauschen, aber das eingetauschte bleibt ebenso in der Kirche. Die Menschen verwaltet nur das Kapital der Kirche, gehören tut es ihnen nicht. Es gehört seiner eigenen historisch gewachsenen Tradition.



Über wessen Erlös man nicht frei verfügen könnte,
dessen Besitzer (Inhaber) ist man nicht.





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Aber wem gehören die 1,9 Trillionen € nun wirklich?

Die Menschen der größten Glaubensgemeinschaft der Welt verwalten das größte Vermögen aller Zeiten. Gehören tut es ihnen nicht. Über wessen Erlös man nicht beliebig verfügen könnte, dessen Inhaber ist man nicht. Dieses Kapital gehört sich selbst und ist fast zweitausend Jahre exponentiell gewachsen und zerstörte alles, was sich ihm in den Weg stellt.
Es gehört keine Menschen, es gehört seiner eigenen Tradition. Und es schiebt gnadenlos an den Weltbörsen an. Leblos und daher gewissenlos. Aus der Missionierung kam die Globalisierung hervor. Kein Leben ist daran beteiligt, lediglich die traditionellen Handlungen von ahnungslosen Marionetten. Es ist so, weil es schon immer so war. Und alle sind gezwungen mitzumachen, denn dieses System, das keine Täter, sondern ausnahmslos Opfer beinhaltet, hat sich global installiert. Auch ein Stacheldraht quer durch Europa konnte diese Entwicklung nicht aufhalten. Und das Kapital wurde immer mehr und mehr, heute ungefähr 1,9 Trillionen €

Und die Lebenden wurden immer ärmer.

Auch die Menschen in der Kirche blieben deshalb immer genauso arm wie ihre Kirchenmaus. Bis auf wenige Ausnahmen ganz oben in der Hierarchie. Doch auch diese sind nicht wirklich reich geworden.

 

Und ihr Lebensraum wird immer bedrohter.

Auch der Lebensraum derjenigen, die sich innerhalb der Kirche befinden. Diese sitzen nämlich genauso in demselben Boot. Auch sie können dieses Boot nicht verlassen, denn wir haben keine zweite Erde. Und das "Himmelreich" ist auch nicht irgendwo da draußen, sondern in jedem von uns innen drinnen.



Mensch, Tier und Natur haben einen gemeinsamen Feind

Dieser Feind besteht nicht aus Fleisch und Blut, sondern er besteht aus historisch gewachsener Tradition und schiebt mit seinem wahnwitzigen Kapital gnadenlos an den internationalen Börsen die Global-Player vor sich her und treibt damit Mensch, Tier und Natur in den Abgrund. Dieses Kapital bereibt einen tiefen Staat hinter den meisten Demokratien, nicht nur in den USA.

Kein Mensch steckt dahinter, lediglich die Tradition mit ihren ahnungslosen Marionetten dekradiert auch die Politik zur Marionette. Die Menschen waren immer schon lediglich Marionetten dieser Tradition. Neue Völker, Länder und ganze Kontinente waren jahrhundertelang Nahrung für diese Tradition. Doch jetzt lässt sich keine neue Nahrung mehr auf unserem Planeten finden. Das System auf andere Planeten auszuweiten, greift nicht, denn andere Planeten sind in naher Zukunft nicht erreichbar. Ohne neuer Nahrung greift dieses Kapital die eigene Bevölkerung an. Es schafft ständig neue künstliche Bedürfnisse und unnatürliche Situationen, um daraus neues Kapital schlagen zu können.

Ständig künstlich neues überfordert Mensch, Tier und Natur.
Für die natürlichen Bedürfnisse bleibt kaum mehr ein freier Raum.






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Der Kapitalismus hat viel Gutes für die Menschen in die Welt gebracht. Doch der größte Kapitalist aller Zeiten macht das alles wieder zunichte. Er kümmert sich nämlich weder um Mensch, Tier und Natur. Er kennt nur eines: mehr, mehr und immer nur mehr. Der größte Kapitalist aller Zeiten hat auch einen Namen. Sein Name ist 1,9 Trillionen Euro.  
 
Dieses Kapital gehört keine Lebenden. Es gehört sich selbst, den Toten seiner Tradition. Leblos und daher gefühllos schiebt es gnadenlos an den aggressivsten Plätzen dieser Welt an (den internationalen Börsen) und übt einen mörderischen Druck aus auf die Menschen, Tiere und Pflanzen bis hinein in den Ackerboden.

Frage an einen Bauer mit einigen ha Ackerland:  
„Warum verseuchst du deinen Ackerboden mit immer mehr Kunstdünger?“ „Ich könnte weinen, wenn ich sehe, wie ich meinen eigenen Boden zugrunde richte“, so der Bauer, „aber an den Getreidebörsen dieser Welt wird immer mehr und mehr von meiner Ernte abgeschöpft. Ich muss es tun, sonst kann ich nicht überleben".

Tote zwingen den Bauer, seinen Ackerboden zu töten!

Wie krank ist denn das?



Beherrschen uns die Toten
der Vergangangenheit?



katakombenheiliger 

Das größte Imperium aller Zeiten gehört keine Lebenden, sondern es gehört
den Toten in den Katakomben, denn kein Lebender ist berechtigt, sich aus
dem Vermögen der Kirche persönlich mit Edelsteine zu schmücken.



Alle Staaten der Welt sind verschuldet

Verschuldet beim größten Kapital aller Zeiten. Das größte Kapital aller Zeiten gehört keine lebenden, sondern es gehört den toten in den Katakomben.
Die ganze Welt ist verschuldet bei diesen Toten.

Die Lebenden müssen deshalb nicht nur ihren eigenen Lebensraum, sondern auch noch die Zukunft der kommenden Generationen verkapitalisieren, um die Zinsen dieser Verschuldung bezahlen zu können. Zahlen dadurch sogar bereits ungeborene Raten an die Toten??? Wird nicht nur den heute Lebenden ein Teil ihres Lebens, sondern auch bereits den zukünftig geborenen ein Teil ihres zukünftigen Lebens abgezogen und damit Zinsen und Dividenden an die Toten bezahlt? Erhoben bereits die alten Ägypter
die Toten über die Lebenden und das christliche Abendland hat den Pharaonen-Kult lediglich übernommen?




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Eine Tradition treibt die
Menschheit in den Wahnsinn

Der Totenkult des Abendlandes

Getragen von religiös indoktrinierten Fundamentalisten, welche die ganze Welt einem vermeintlich wiederkehrenden Messias zu Füßen legen wollen und dazu die christliche Philosophie missbrauchen und das Papsttum als ihre Fassade am Leben erhalten, um dahinter ihren militärisch-industriellen Komplex zu verbergen. Die christliche Philosophie in seiner ursprünglichen Form hatte für das Kapital nie eine Bedeutung. Und die gläubigen Menschen innerhalb der Tradition standen deshalb auch ständig im Konflikt mit diesem Kapital. Sie kamen nie zurecht damit. Es stand immer im Widerspruch zu ihrem Glauben.

Behütet von unzähligen unauffälligen Parasiten, die sich von diesem Kapital still und heimlich ihre Existenz aufgebaut haben.

Gepriesen von den zahlreichen Scheinheiligen, die an dieser Tradition festhalten, um sich mit dessen Zeremonien und Ritualen von ihrem Gewissen freisprechen zu können.
Wochentags lügen und betrügen, sonntags beichten und den "Leib Christi" in sich aufnehmen und alles ist gut.

Frauen hielt man stets fern von Schlüsselpositionen, denn bei vielen, die in ihrem Bauch fühlen können, wie Leben heranwächst, steht die Liebe zum Leben doch eher über dem Kapital. Auch hat man Ehemänner stets ferngehalten, denn für viele Menschen, welche die Liebe fühlen, fühlt sich Kapital eher kalt dagegen an.

Angetrieben von Provisions-Empfängern, die mit dem global verflochtenen, unüberschaubaren Geflecht an Netzwerken größten Kapital aller Zeiten im Rücken die börsennotierten Global-Player an den internationalen Börsen mit immer höheren und schnelleren Transaktionen aggressiver denn je vor sich hertreiben. Diese müssen ständig neue künstliche Bedürfnisse schaffen, um dem ständig steigenden Druck standhalten zu können. Geht man diesem Geflecht an Netzwerken nur lange genug nach, schleift man sich irgendwann in einen Kreis ein, ohne dass jemals natürliche Personen als Inhaber aufgeschienen sind.

Verteidigt gegen den Rest der Welt mit ihrem börsennotierten militärisch-industriellen Komplex. Der Rest der Welt rüstet ebenfalls ständig auf. Sowohl militärisch als auch industriell. Heute mehr denn je. Notwehr ist das bei denen.
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.Doch das Imperium ist noch nicht perfekt. Es fehlt noch der Tempel von Salomon. Dieser muss zuvor wiederaufgebaut werden. Dummerweise steht die zweit-heiligste Stätte der moslemischen Welt auf diesem Platz.   


Niemand wage es, das größte Kapital aller Zeiten anzurühren. Es ist dazu bestimmt, um es dem wiederkehrenden Erlöser zu Füßen zu legen. Marionetten der Toten haben es als Gabe an den Erlöser aufgebaut, damit er sie alle dafür ins Himmelreich bringt. Die Ungläubigen bleiben zurück in der zerstörten Welt.




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Dumm gelaufen
    sm02


 
   
Sagt einer zum anderen:

    Wer bist du?
   
Ich bin der Messias, und du?
    Ich vertrete die Tradition. Hast du es gesehen,
     die halbe Welt habe ich dir zu Füßen gelegt.

   
Ich hab mir alles angeschaut.
    Warum klebt daran überall soviel Blut?
    Äh, hm, na ja, also, es ist so, äh

    Wie heißt du?
     Kain
    Kain, wo ist dein Bruder Abel?
    Hast du denn auch die ganzen Rituale und Zeremonien
     gesehen, mit denen man dich verehrt?

    Wo ist dein Bruder?
     Aber hast du dir auch die vielen prunkvollen Paläste
     angesehen, in denen man dich verehrt?

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Wo ist dein Bruder?

 
 
         




mensch    
Steyr  01.03.2019
 
Letzte Änderung        
 19.09.2019  11:13 Uhr

 


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  heinrich@badhofer.at
 

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      Das Kapitalozän
    (Das Zeitalter der Katakomben-Heiligen)

      Unsichtbar ist der Wahnsinn, wenn er
      genügend  große Ausmaße hat.

      (Bertold Brecht)

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sm01

Die Wahrheit ist fürchterlich, wie manche sagen,

dreckig,stinkig und kaum zu ertragen.  
Alles ist nur ein Klischee und trotzdem,        
die Wahrheit ist so weiß wie der Schnee.

(Wolfgang Ambros)