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 mensch
Das Kapitalözän

dummgelaufen

Niemand will das, aber alle tun es!

hamsterrad


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.Was steckt dahinter?



Letzte Änderung: 11.07.2019  14:10 Uhr



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Alles begann vor 2000 Jahren


Eine Philosophie kam in die Welt. Dreihundert Jahre später erkennen die Herrscher des Römischen Reiches, dass sich mit der Unterwürfigkeit dieser Philosophie ihr Volk leichter lenken lässt. Deshalb wird sie am 27. März 380 zur Staatsreligion erhoben. Später wird man diese Religion Christentum nennen.
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Symbolisches Startkapital der Staatsreligion:   1  Euro.

Die Unterwürfigkeit ist auch die Garantie dafür, dass es in Folge niemand wagen wird, dieses in Zukunft ständig wachsende Kapital anzurühren. Und gegen die Ungläubigen wird aufgerüstet. Heute mehr denn je. Die Ungläubigen rüsten ebenfalls auf. Notwehr ist das bei denen.


Und dann geht das Römische Reich unter. Jedoch nur das Reich geht unter, nicht aber das Kapital seiner Religion. Dieses Kapital bleibt erhalten. Später übernimmt das „Heilige Römische Reich“, dass sich als Nachfolger des Römischen Reiches sieht, dieses Kapital. Doch auch dieses Reich geht unter. Das Kapital bleibt jedoch weiterhin erhalten. Bis heute. Und es ist zum größten Imperium aller Zeiten herangewachsen.

Wie hoch ist dieses Kapital  heute und wem gehört es überhaupt?





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Wie hoch ist dieses Kapital heute?


Symbolisches Startkapital am 27. März 380 = 1 Euro

Die verzinste Wertsteigerung des jeweiligen Kapitals beträgt jährlich 1,3%
Zusätzlich erhöht sich das Kapital durch laufende Aktivitäten jährlich um 2%       


Alle 100 Jahre halbiert sich das gesamte Kapital auf die Hälfte wegen Kriege gegen Andersdenkende, Abspaltungen, Revolutionen, politischen Umstürzen und sonstige Ereignisse.

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Frage:
Das Kapital hat am 27. März 380 mit 1 Euro begonnen.
Jährlich Wertzuwachs netto 1,3% + 2%   
Alle 100 Jahre eine Halbierung des gesamten Kapitals.

Wie hoch ist das Kapital bis zum 1. Jänner 2019 angewachsen?

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Ein Mathematiker gibt die Antwort:
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1 904 788 316 344 742 400,-- EURO
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Das sind ungefähr  1,9 Trillionen Euro

Aufgeteilt auf 7 Milliarden Menschen wären das ungefähr 272 Millionen Euro pro Person. Kaum zu glauben? Die Mathematik lügt jedoch nicht, auch ist sie nicht bestechlich (siehe z.B.: "Josefspfenning").
Insider vermuten sogar, dass die Parameter (1 €, 1,3% + 2%) um einiges zu tief angesetzt sind ???

Eigentlich könnte man diese Summe gar nicht so rechnen, denn ein Großteil dieser Summe steckt in den internationalen Börsen als virtuelles Kapital (es werden gewaltig mehr Summen gehandelt, als Realität vorhanden ist). Und mit dem Terminhandel holt man sich auch noch das Kapital der zukünftigen Generationen ins Jetzt. 
Es gibt aber einen sehr guten Grund, auch dieses virtuelle Kapital in die Gesamtsumme mit hinein zu rechnen, denn dieses virtuelle Kapital ist noch wesentlich zerstörerischer als das reale Kapital. Und es schiebt an den internationalen Börsen gnadenlos an.
Das wahnwitzigste Kapital aller Zeiten als der größte Shareholder und aggressivste Börsenspekulant der Welt.
 
Aber, wem gehört überhaupt dieses Kapital?


Agieren an den Börsen dieser Welt lediglich
Marionetten mit einem Kapital,
das ihnen gar nicht gehört?






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Wem gehört z.B. das Melker Kreuz?



melkerkreuzNehmen wir einmal an, dieses Kreuz gehört mir. Ich werde es verkaufen und ein Drittel des Erlöses im Kasino verspielen. Ein Drittel vertue ich mit Wein, Weib und Gesang. Mit dem Rest kaufe ich mir einen Holzhaufen und zünde ihn an. Kann irgendjemand etwas dagegen haben? Nein, niemand kann mich daran hindern, das zu tun, denn dieses Kreuz gehört mir.

Oder, angenommen, dieses Kreuz gehört einer GmbH. Können die Gesellschafter dieser GmbH beschließen, dieses Kreuz zu verkaufen und den Erlös an die Gesellschafter (abzüglich der Steuern) auszuschütten und könnte irgendwer die Gesellschafter daran hindern, mit dem Geld dasselbe zu tun wie ich? Nein, niemand könnte das verhindern. Alle handeln vollkommen korrekt. Alle können dasselbe machen wie ich. Dasselbe gilt auch für alle anderen Gesellschaftsformen.        


Aber nehmen wir an, dass dieses Kreuz der Kirche gehört. Gibt es einen Menschen in der Kirche, der dasselbe machen könnte wie ich, nämlich das Kreuz zu verkaufen und den Erlös für sich selbst nach Belieben und uneingeschränkt verwenden könnte? Nein, so einen Menschen gibt es nicht, denn das Kapital der Kirche gehört keinem Menschen, es gehört einzig und alleine sich selber, seiner eigenen Tradition


Die Menschen in der Kirche können das Kreuz natürlich verkaufen, der Erlös bleibt jedoch in der Kirche. Auch können sie das Kreuz gegen etwas anderes eintauschen, aber das eingetauschte bleibt ebenso in der Kirche. Die Menschen verwaltet nur das Kapital, gehören tut es ihnen nicht. Es gehört seiner historisch gewachsenen Tradition.




Über wessen Erlös man nicht frei verfügen könnte,
dessen Besitzer ist man nicht.







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Wem gehören 1,9 Trillionen EURO ?


Die Menschen der größten Glaubensgemeinschaft der Welt verwalten das größte Kapital aller Zeiten. Gehören tut es ihnen nicht. Über wessen Erlös man nicht beliebig verfügen könnte, dessen Besitzer ist man nicht. Dieses Kapital gehört seiner eigenen historisch gewachsenen Tradition und ist fast zweitausend Jahre exponentiell gewachsen und zerstörte alles, was sich ihm in den Weg stellt.
Es gehört keine Menschen, es gehört sich selbst, seiner eigenen Tradition. Und es schiebt gnadenlos an den Weltbörsen an. Leblos und daher gewissenlos. Aus der Missionierung kam die Globalisierung hervor. Kein Leben ist daran beteiligt, lediglich die traditionellen Handlungen von ahnungslosen Marionetten. Es ist so, weil es schon immer so war. Und die ganze Welt ist gezwungen, mitzumachen, denn dieses System hat sich global installiert. Auch ein Stacheldraht quer durch Europa konnte diese Entwicklung nicht aufhalten. Und das Kapital wurde immer mehr und mehr, heute so ungefähr 1,9Trilli onen Euro.

Und die Lebenden wurden immer ärmer.

Auch die Menschen in der Kirche blieben deshalb immer genauso arm wie ihre Kirchenmaus. Bis auf wenige Ausnahmen ganz oben in der Hierarchie. Doch auch diese sind nicht wirklich reich.

 

Und ihr Lebensraum wird immer bedrohter.

Auch der Lebensraum derjenigen, die sich innerhalb der Kirche befinden. Diese sitzen nämlich genauso in demselben Boot. Auch sie können dieses Boot nicht verlassen, denn wir haben keine zweite Erde. Und das Himmelreich ist auch nicht irgendwo da draußen, sondern in jedem von uns innen drinnen.






Mensch, Tier und Natur haben einen gemeinsamen Feind


Dieser Feind besteht nicht aus Fleisch und Blut, sondern er besteht aus historisch gewachsener Tradition und schiebt mit seinem wahnwitzigen Kapital gnadenlos an den internationalen Börsen die Global-Player vor sich her und treibt damit Mensch, Tier und Natur in den Abgrund. Dieses Kapital bereibt einen tiefen Staat hinter den meisten Demokratien, nicht nur in den USA.

Kein Mensch steckt dahinter, lediglich die Tradition mit ihren ahnungslosen Marionetten. Die Menschen waren immer schon lediglich Marionetten dieser Tradition. Neue Völker, Länder und ganze Kontinente waren jahrhundertelang Nahrung für diese Tradition. Doch jetzt lässt sich keine neue Nahrung mehr auf unserem Planeten finden. Das System auf andere Planeten auszuweiten, greift nicht, denn andere Planeten sind in naher Zukunft nicht erreichbar. Ohne neuer Nahrung greift dieses Kapital die eigene Bevölkerung an. Es schafft ständig neue künstliche Bedürfnisse und unnatürliche Situationen, um daraus Kapital schlagen zu können.

Ständig künstlich neues überfordert Mensch, Tier und Natur.
Für die natürlichen Bedürfnisse bleibt kaum mehr ein freier Raum.






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Der Kapitalismus hat viel Gutes für die Menschen in die Welt gebracht. Doch der größte Kapitalist aller Zeiten macht das alles wieder zunichte. Er kümmert sich nämlich weder um Mensch, Tier und Natur. Er kennt nur eines: mehr, mehr und immer nur mehr. Der größte Kapitalist aller Zeiten hat auch einen Namen. Sein Name ist 1,9 Trillionen Euro.  
 
Sein Kapital gehört keine lebenden. Es gehört sich selbst, seiner eigenen Tradition. Leblos und daher gefühllos schiebt es gnadenlos an den aggressivsten Plätzen dieser Welt an (den internationalen Börsen) und übt einen mörderischen Druck aus auf die Menschen, Tiere und Pflanzen bis hinein in den Ackerboden.



Treiben Tote die Lebenden vor sich her?


skelett 

Frage an einen Bauer mit einigen ha Ackerland:  
 

„Warum verseuchst du deinen Ackerboden mit immer mehr Kunstdünger?“  
      

„Ich könnte weinen, wenn ich sehe, wie ich meinen eigenen Boden zugrunde richte“, so der Bauer, „aber an den Getreidebörsen dieser Welt wird immer mehr und mehr von meiner Ernte abgeschöpft. Ich muss es tun, sonst kann ich nicht überleben".


Das größte Kapital aller Zeiten gehört keine lebenden,
sondern es gehört den Toten in den Katakomben.

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Tote zwingen den Bauer, seinen Ackerboden zu töten!

Wie krank ist denn das?




Die ganze Welt ist bei den Toten verschuldet

Verschuldet bei Verstorbenen aus längst vergangenen Tagen. Denn das größte Kapital aller Zeiten gehört keine lebenden, sondern den toten "Heiligen???" in den Katakomben. Die ganze Welt ist verschuldet bei diesen Toten.

Die Lebenden müssen deshalb nicht nur ihren eigenen Lebensraum, sondern auch noch die Zukunft der kommenden Generationen verkapitalisieren, um die Zinsen dieser Verschuldung bezahlen zu können. Zahlen dadurch sogar bereits Ungeborene Zinsen an die Toten??? Wird nicht nur den Lebenden ein Teil ihres Lebens, sondern auch bereits den zukünftig Geborenen ein Teil ihres zukünftigen Lebens abgezogen, um Zinsen an die Toten zahlen zu können?  







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Eine Tradition treibt die gesamte
Menschheit in den Wahnsinn


Der Totenkult des Abendlandes

Gehalten und verteidigt von religiösen Fundamentalisten, welche die ganze Welt einem vermeintlich wiederkehrenden Messias zu Füßen legen wollen und dazu die christliche Philosophie missbrauchen und das Papsttum als ihre Fassade am Leben erhalten, um dahinter ihren militärisch-industriellen Komplex zu verbergen. Die christliche Philosophie in seiner ursprünglichen Form hatte für das Kapital nie eine Bedeutung. Und die gläubigen Menschen innerhalb der Tradition standen deshalb auch ständig im Konflikt mit diesem Kapital. Sie kamen nie zurecht damit. Es stand immer im Gegensatz zu ihrem Glauben.

Frauen hielt man stets fern von Schlüsselpositionen, denn bei vielen, die in ihrem Bauch fühlen können, wie Leben heranwächst, steht die Nächstenliebe doch eher über dem Kapital.
Auch hat man Ehemänner stets ferngehalten, denn für viele Menschen, welche die Liebe fühlen, fühlt sich Kapital doch eher kalt dagegen an.

Getragen von Gläubigen, die an der Tradition festhalten, um sich mit dessen Zeremonien und Ritualen von ihrem Gewissen freisprechen zu wollen.

Angetrieben von Provisions-Empfängern, die mit dem global verflochtenen, unüberschaubaren Geflecht an Netzwerken größten Kapital aller Zeiten im Rücken die börsennotierten Global-Player an den internationalen Börsen mit immer höheren und schnelleren Transaktionen aggressiver denn je vor sich hertreiben. Diese müssen ständig neue künstliche Bedürfnisse schaffen, um dem ständig steigenden Druck standhalten zu können.

Verteidigt gegen den Rest der Welt mit ihrem börsennotierten militärisch-industriellen Komplex. Der Rest der Welt rüstet ebenfalls ständig auf. Sowohl militärisch als auch industriell. Heute mehr denn je. Notwehr ist das bei denen.
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.Doch das Imperium ist noch nicht perfekt. Es fehlt noch der Tempel von Salomon. Dieser muss zuvor wiederaufgebaut werden. Dummerweise steht die zweit-heiligste Stätte der moslemischen Welt auf diesem Platz.   




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Niemand wage es, das größte Kapital aller Zeiten anzurühren. Es ist dazu bestimmt, um es dem wiederkehrenden Erlöser zu Füßen zu legen. Marionetten haben es als Gabe an den Erlöser aufgebaut, damit er sie dafür ins Himmelreich bringt. Die Ungläubigen bleiben zurück in der zerstörten Welt.





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Dumm gelaufen
   


 
   
Sagt einer zum anderen:

    Wer bist du?

    Ich bin der Messias, und du?
    Ich vertrete die Tradition. Hast du es gesehen,
     die halbe Welt habe ich dir zu Füßen gelegt.
   
Ich hab mir alles angeschaut.
    Warum klebt daran überall soviel Blut?
    Äh,hm, na ja, also, es ist so, äh

    Wie heißt du?
     Kain
    Kain, wo ist dein Bruder Abel?
    Hast du denn auch die ganzen Rituale und Zeremonien
     gesehen, mit denen man dich verehrt?

    Wo ist dein Bruder?
     Aber hast du dir auch die vielen prunkvollen Paläste
     angesehen, in denen man dich verehrt?
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Wo ist dein Bruder?


 
 
                                                                                                     
     

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.mensch

Steyr  01.03.2019
          

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    11.07.2019   14:10 Uhr      

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     heinrich@badhofer.at
     Das Kapitalozän
 (Das Zeitalter der Katakomben-Heiligen)
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Die Wahrheit ist fürchterlich, wie manche sagen,
dreckig,stinkig und kaum zu ertragen.  
Alles ist nur ein Klischee und trotzdem,        
die Wahrheit ist so weiß wie der Schnee.

(Wolfgang Ambros)